freitagabend (2)

grün, grün rauscht, immer mehr grün, vorbei und dazwischen braun.
hunderte grüntöne vermengen sich zu einem schmutzigen grau.
ich fühl' mich schmutzig. du schaffst es nicht, mich anzuschau'n.
ich weiß genau, was du jetzt denkst. und meine hände sind rau.

ich kenn' dich zu gut, um zu glauben, was gerade passiert.
was geschehen ist, das passt gar nicht zu dir. was ist geschehen?
ich hätte mich zu gern zurückgelehnt und meine schläfen massiert.
ich wollte dich niemals an der seite einer anderen sehen.

grün, grün und in den zwischenräumen orangefarbenes licht,
dann nur noch schwarz. schwarz, schwarz und irgendwann sterne.
und zwischen all den leuten und dem leben hier im zug reden wir nicht.
ich seh' nur dein spiegelbild im fenster und nicht in die ferne.


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