beobachtet werden und selbst beobachten,
sich schämen, echauffieren, eigentlich laben.
schlichte unsicherheit und arglose neu-gier
zwischen erregenden und hemmenden synapsen.
und alles ist doch nur präsentsein
mit weit ungeöffneten augen.
du wärmst meine hände.
wenn du nur einmal so kalt sein könntest wie ich.
hellwach
zuversicht wird alles fügen
und mut macht träume wahr.
narben können niemals lügen.
augen sind im dunkeln klar.
wir sind noch wach und es wird wieder hell.
ist der fluch gebrochen?
und mut macht träume wahr.
narben können niemals lügen.
augen sind im dunkeln klar.
wir sind noch wach und es wird wieder hell.
ist der fluch gebrochen?
der perlkönig
der himmel
bleibt die ganze nacht auf
und hängt in mattem schlaflosschwarz
ein bisschen durch.
die sterne glitzern
in staubkörnern auf dem boden, über den wir schleichen,
ausgerissen
und losgezogen,
um die angst zu suchen.
ich bin mit den gedanken an einem anderen ort
und sehe doch selbst im nächtlich wachen tagtraum nicht,
was ich mir eigentlich erhoffe;
mehr nachttraum, aber nachtwachtraum.
kurz war es, als hätte eine wolke meine schulter gestreift.
woran ich denke, fragen sie mich.
will man dich beschreiben,
sind alle wörter hässlich
und sucht man dich zu vergleichen,
hat nichts mehr einen wert.
wir brauchen zeit und gelegenheit,
um wir selbst zu sein.ein bisschen durch.
die sterne glitzern
in staubkörnern auf dem boden, über den wir schleichen,
ausgerissen
und losgezogen,
um die angst zu suchen.
ich bin mit den gedanken an einem anderen ort
und sehe doch selbst im nächtlich wachen tagtraum nicht,
was ich mir eigentlich erhoffe;
mehr nachttraum, aber nachtwachtraum.
kurz war es, als hätte eine wolke meine schulter gestreift.
woran ich denke, fragen sie mich.
will man dich beschreiben,
sind alle wörter hässlich
und sucht man dich zu vergleichen,
hat nichts mehr einen wert.
manchmal reicht es, wenn nur jemand das licht anmacht.
es war so lange nicht mehr hell…
segel setzen auf seligkeit
selig sind,
die geistig arm sind.
und doch ist armseligkeit keine form von glück.
ich hab‘ es
überschätzt
oder unterschätzt
oder unterschätzt
oder einfach
nur erwartungslos
erwartet
und
angenommen
oder
zumindest hingenommen.
es ist so
kalt,
dass ich
nicht zittern kann.
hüll mich
ein
in deine
winddichten worte,
die auch nur wind sind.
ich bin ewig
wach
in
träumender trance
und du die inspiration
zur gedankenlosigkeit.
ich seh' in
dein ausradiertes gesicht:
statt problembewältigung
nur problembeseitigung.
ich versuch‘,
es zu berühren
stört die Haarsträhne nicht deine wange?
ich versuch‘, sie zu greifen, aber der wind kommt mir zuvor
und ich verliere, so kommt mir vor.
stört die Haarsträhne nicht deine wange?
ich versuch‘, sie zu greifen, aber der wind kommt mir zuvor
und ich verliere, so kommt mir vor.
wenn dich
hier nichts hält,
brauchst du keinen anderen grund, um zu gehen.
wir sind die manifestation der besitzlosigkeit
in der nichtexistenz des manifests
und für die wahrheit muss gar nicht erst gekämpft werden.
brauchst du keinen anderen grund, um zu gehen.
wir sind die manifestation der besitzlosigkeit
in der nichtexistenz des manifests
und für die wahrheit muss gar nicht erst gekämpft werden.
otto ludwig – das fräulein von scuderi
es liest kein leser mehr heraus, als er hineinliest.
dem andern ist dasselbe buch ein anders.
dem andern ist dasselbe buch ein anders.
rebellion
konventionen.
die vorstellungen –
die erfahrungen –
tragen erwartungen.
und ich
bin der wellenbrecher,
habt es endlich wahr.
die vorstellungen –
die erfahrungen –
tragen erwartungen.
und ich
bin der wellenbrecher,
habt es endlich wahr.
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