ich steh' heute früh auf,
hol' die winterjacke aus dem schrank.
geh' vor die tür und lauf',
setz' mich im park auf 'ne bank.
ich hab' keine gesellschaft,
außer ein paar stummen tauben.
ich hab' auch keine kraft,
mir ein schwätzchen zu erlauben.
der himmel ist weintraubengolden.
der herbst ist da, so heißt es.
die blätter fallen ehrenvoll, die holden,
sie haben ihren dienst geleistet.
das große blühen ist auch für mich vorüber.
die zeit kommt, in der ich vor kälte berst',
und dunkelheit, doch dieses mal bin ich klüger:
bleibe ruhig und wehr' mich gar nicht erst.
fang' die letzten sonnenstrahlen ein,
heb' sie auf für schlechte zeiten.
die werden ab jetzt nicht mehr selten sein.
erinnerungen kehren ein, mir kummer zu bereiten.
3 Kommentare:
:'(((
Nicht traurig sein!
Muss dir mal was erzählen.
Da ist Irini aber gespannt :O
Tu' das, du weißt ja, ich schweige wie ein Grab, mir kannste vertrauen ;)
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