meine worte an dich,
meine größten worte,
suche ich vergeblich,
wie dich an diesem orte.
mein bestreben, dass ich dich finde,
wo ich doch so lang schon suche,
wird weggeweht vom winde,
wie ein blatt von dieser buche.
mein nachmittag unter diesem baum
klingt aus, während ich noch verharre.
dich hier zu treffen, erwart' ich kaum.
ich fall' besser jetzt schon in winterstarre.
mein plan, dich nun über mich aufzuklären,
wirft sogar zweifel in mir selbst auf.
würde unsere beziehung trotzdem währen?
das schicksal nimmt und ich lass' ihm seinen lauf.
mein dringendstes anliegen
braucht das längste vorbereiten.
wie kann ich dich dazu kriegen,
nicht an mir vorbeizuschreiten?
meine erschütterndste beichte,
das bekenntnis zu einem vergehen,
ist für uns beide keine leichte -
und doch muss ich's dir gestehen!
mein drang, mit dir zu sprechen,
ist von ein paar tatsachen,
so scheint's, kinderleicht zu brechen.
was soll ich denn nur machen?
so vieles will ich dir sagen,
doch das eine muss zuerst.
würdest du selbst nur fragen,
damit du bald alles erfährst!
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