seine augen sind sandfarben. das sind sie eigentlich nicht, denn
eigentlich sind sie blau, meerwasserblau, wenn man so will, eigentlich
nicht sandfarben jedenfalls. und doch ist es, als hätte er sand in den
augen und sie sehen so müde aus und er sieht müde aus und zerstreut.
und wenn ich in seine augen sehe, sehne ich mich nach der ferne und
fühle mich hier schon fremd und bin nirgendwo je zu hause gewesen.
er ist gestrandet, hat seine träume in den sand gesetzt. und dieser sand
im getriebe immer. er ist auf die knie gesunken, die jetzt rau sind und
wund und sandig. und seine augen sind matt, sein geist abgewetzt,
glanz abgenutzt und spiegelt sich nicht wider. und ich kann mich nicht
in seinen pupillen sehen und wir sind beide verloren in seinen augen,
sind beide allein und haben sand in den schuhen und ist der weg noch
weit? und wohin überhaupt. sand, der sonst immer so angenehm war,
schattenkühl zwischen den zehen, sanfte schwere, so erleichternd, als
sie vom fußrist glitt und die körner zurück in den ozean der
unhaltbarmachlichkeit zurückflossen, abtauchten, aber immer noch in
der mittagssonne glitzerten.
und plötzlich war ich die blauäugige.
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