treten auf eigene gefahr

ich trete ein
mit erhobenem kopf
und offenen augen
in das meer aus worten,
das seine tore für mich öffnet.

ich trete ein
in das universum der buchstaben
und druckerschwärze
nimmt mich auf in seine nacht,
die nirgends endet.

ich trete ein
in den bund
der ewig schlaflosen
und wandle
noch in aggressiver erregung.

ich trete aus
meinen schuhen heraus,
meinem leib aus,
meinem sein aus,
dem müssen.

ich trete sie,
die außenwelt,
die unwahren lügen,
nichtssagenden gesichtsausdrücke
und überhaupt hässlichen gesichter

und trete ein
in die endlichkeit
der vergänglichkeit,
die unendlichkeit
der unendlichkeit.
                 
                     

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