dream catcher

ich werd' von nichts verfolgt, seh' hinter mich und seh' nur mich. werd'
ich vom nichts verfolgt? ich laufe und bleib' stehen, weil nichts ist, das
mich jagt. ich wach' im eigenen angstschweiß auf, kalter schweiß der
heißen angst vor gar nichts, davor, dass gar nichts da ist und dass nichts
mich aufisst, das nichts mich aufisst, weil das nichts da ist, zum greifen
nah: zum mich-greifen nah; jetzt greift es mich, längst zu spät für mich,
von angst ergriffen die flucht zu ergreifen. ich dreh' mich im kreis und
meine füße haften fest am boden, der unter mir auseinanderbricht und
mir unter den füßen weggezogen wird, während mir der atem und ich
dem traum entzogen werde. traumfänger, gib mir meine träume wieder!
             
                       

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