toxic

hey axon,
reizendes ding, spürst du nicht den impuls,
dich endlich von mir elektrisieren zu lassen?
ich hab' dich fast, bin längst über den hügel.
lass mich der reiz sein, nimm mich wahr.
                           wie wär’s mit uns beiden?
du der effektor, ich der effekt: rette mich
                         aus dem synaptischen spalt
                  zwischen eifer und verzweiflung;
lass es geschehen: traute verzweigsamkeit.

excitotoxizität? mach dir mal keine sorgen,
wir machen langsam, aber lass uns machen.
ich bin keiner dieser neurotransmitläufer;
jetzt steh' ich unter druck: ich will dich wirklich.
kontraktion, baby! ja, lass uns irgendwann
                                zusammenziehen,
du und ich unumkehrbar angezogen.
         
                                 

5 Kommentare:

Ray Gratzner hat gesagt…

Hallo,

in der Liebe in der eigenen Mitte zu bleiben will erst gelernt sein.

Zwischen Hingabe und Selbstverlust kann die Grenze schmal sein...

Liebe Grüße Rainer

The_Pretender hat gesagt…

Hallo :) Schön, Sie auf meinem Blog zu sehen!

Da überkommt mich ja eine Hoffnungsflut: heißt das, man könnte das Balancieren lernen? Wär' doch klasse.

Oh ja, das sind wahre Worte!

Liebe Grüße :)

Anonym hat gesagt…

Was ist ein axon?:D

The_Pretender hat gesagt…

Ein Axon ist ein relativ langer Nervenzellfortsatz, der Informationen aktiv über größere Entfernungen weiterleitet. Am Ende eines Axons befindet sich die Ausgangsregion der Nervenzelle, über die Informationen an andere Zellen weitergegeben werden.

Anonym hat gesagt…

Hast mir heut morgen schon erklärt aber schön es nochmal nachlesen zu können :D