einfluss

du bist a, o und delta.
und in deinen augen
legt sich meine welt dar
und vor lauter staunen
ich mich vor dir nieder.
hab‘ dich auserkoren,
mich jedes mal wieder
ganz dabei verloren:
nie tat fallen je so gut.
kann es denn die erlösung sein?

hört das auf mit dem skorbut
und dass ideen nur böse schein‘?
bin zum heilen zu erschöpft.
gedanken hinterlassen wunden,
halsschmerzen und wie geköpft.
hab‘ ich mich umsonst geschunden?
holst du mich aus diesem loch?

bodenlos, die rauen wände.
etwas glauben hab‘ ich noch,
nicht in mich, doch deine hände.
ich will in deine lippen münden,
halt mein herz, noch fließt es denn,
schwimmt es auch auf zähen sünden,
schließt‘s die tore, kämpft und rennt.
puls nur, wenn der feind anklopft
und übertönt, wie’s bitter weint.
rettung hab‘ ich mir erhofft,
wäre ich mit dir vereint.